Bei der Einschreibung wird ein Semesterbeitrag fällig, der von Hochschule zu Hochschule unterschiedlich hoch ist. Er besteht in der Regel aus Anteilen für den Studierendenausschuss (AStA), die Arbeit des Studierendenwerks (Sozialbeitrag) und für die Nutzung des Semestertickets.

Zu den studienbedingten Aufwendungen kommen Lebenshaltungskosten. Das Ausländeramt möchte bei der Erteilung eines Visums wissen, ob der/die Studierende für seinen/ihren Lebensunterhalt sorgen kann, deshalb sollten Sie vor dem Studium die Finanzierung sichern.

Es gibt folgende Möglichkeiten:

Stipendien

Über Stipendien informieren Sie die Deutschen Botschaften/Konsulate und die Außenstellen des Deutschen Akademischen Austauschdienstes  in Ihrem Heimatland.

Staatliche Unterstützungen

  1. BAföG ist die staatliche Ausbildungsförderung für deutsche Studierende.
    In Ausnahmefällen sind auch ausländische Studierende antragsberechtigt.
    Sie können beispielsweise BAföG beantragen, wenn ein Elternteil oder der Ehemann/die Ehefrau die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt oder der/die Studierende asylberechtigt, heimatlos oder aufgenommener Flüchtling ist oder ein Elternteil innerhalb von sechs Jahren vor Beginn des Studiums drei Jahre in Deutschland rechtmäßig erwerbstätig war oder der/die Studierende vor Beginn des Studiums fünf Jahre in Deutschland rechtmäßig erwerbstätig war.
    Detaillierte Informationen zum BAföG erhalten Sie im Amt für Ausbildungsförderung.
  2. Bildungskredit
    Ausländische Studierende können in Ausnahmefällen den Bildungskredit des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in Anspruch nehmen. Weitere Informationen finden Sie unter www.bildungskredit.de.
  3. Weitere Zuschüsse und Ermäßigungen
    In einzelnen Fällen ist es möglich, Wohngeld (= ein finanzieller Zuschuss zur Miete) oder spezielle Beihilfen für Einkommensschwache zu beantragen. Der Soziale Dienst informiert Sie über diese Förderungsmöglichkeiten.

Jobben

Alle ausländischen Studierenden, die nicht aus einem EU/EWR-Staat oder aus der Schweiz kommen und in Deutschland arbeiten wollen, benötigen eine Arbeitserlaubnis. Die Arbeitserlaubnis für ausländische Studierende ermöglicht die Arbeitsaufnahme nur in sehr begrenztem Umfang. Der  DAAD informiert über die Regelungen.